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Montag 04.04.05

Villeneuve – Fontaine de Vaucluse (8.897 km bis 8.999 = 102 km)

 

Da ich - wie meist - der erste war der wach wurde, ging ich ins Dorf zum Baguettes holen. Der Weg geht über eine Treppe und man ist in 5 Minuten mitten im "Zentrum", was allerdings nur aus den wichtigsten Geschäften besteht (Bäckerei, Bar, Metzgerei etc.). Aber für mich war es durchaus ausreichend. Nachdem ich mit dem Frühstück zurück kam, war auch schon der Kaffee fertig. Wir frühstückten gemütlich mit frischem Brot und packten dann langsam unsere sieben Sachen.

Heute hatten wir nur eine kurze Etappe geplant. Es sollte nur nach Fontaine de Vaucluse gehen. Auf dem Weg fuhren wir am Musée de la Lavande in Cabrieres d'Avignon vorbei und statteten diesem einen Besuch ab. Der Eintritt war für Kinder unter 15 Jahren kostenlos und mit 5€ pro Erwachsenen durchaus angemessen. Das Problem ist nur, dass man am Ende durch die Boutique muss und das kann dann kostspielig werden. Hier haben wir den teuersten Honig unseres Lebens gekauft (10€ für ein 500gr Glas), abgesehen von den anderen Kleinigkeiten wie Handcreme, Essenzen etc. Insgesamt haben wir knapp 60€ ausgegeben, aber man lebt nur einmal und vielleicht ja besser oder länger wenn man den Honig isst.

In Fontaine de Vaucluse (virtuelle Besichtigung) angekommen, fragten wir auf einem Parkplatz nach einer Möglichkeit für Wohnmobile möglichst nahe am Zentrum zu parken. Wir wurden von dem Parkwächter auf einen speziellen Parkplatz für "Camping Car" verwiesen. Dieser war ca. 500 Meter vom Stadtzentrum entfernt und auch mit allem außer Strom ausgestattet. Es gab sogar ein Toilettenhäuschen. Obwohl der Platz sehr groß ist, war er ziemlich voll, da es ein Treffen eines französischen Clubs gab. Die Lage des Platzes direkt am Flusslauf ist sehr idyllisch, leider verläuft an der anderen Seite die Strasse, welche aber Nachts kaum befahren ist. Nachdem wir uns ein Plätzchen gesucht hatten, spazierten wir in Richtung Stadt um uns auch die Fontaine anzusehen. In der Stadt geht ein sehr gut ausgebauter Weg entlang des Flusses hoch zur Quelle. Auf dem Weg gibt es auch eine Touristinformation, hier deckten wir uns mit Infos ein. Leider war es dann oben - wie befürchtet - zu trocken, so dass wir die Quelle nicht sprudeln sehen konnten. Es war nur ein Wasserloch. Man muss dazu im Frühjahr zur Schneeschmelze kommen. Dennoch stiegen wir wenigstens zum Loch herunter, was zwar auch verboten war, aber no risk no fun. Nach dieser "Enttäuschung" gingen wir zurück ins Dorf und tranken in einem Cafe direkt am Fluss etwas und Alex und Vanessa aßen einen Crepe. Zurück am Wohnmobil machten wir es uns auf der Wiese vor dem Womo gemütlich und planten noch grob den nächsten Tag in Avignon.

              

        Lavendel Museum in Cabrieres d'Avignon                                                Fontaine de Vaucluse

 

              

            Stellplatz in Fontaine de Vaucluse                               Am Ende der Wiese verlief der kristallklare Fluss