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Freitag 25.03.2005 Eschbach nach Dole (7.108km bis 7.626km = 518km)
Nachdem das Haus für unsere Abwesenheit vorbereitet war und wir uns von unseren Nachbarn, die sich immer um Haus und Katze während unserer Fahrten kümmern, verabschiedet hatten, ging es gegen 9.45 Uhr endlich los. Eigentlich wollten wir am ersten Tag viele Kilometer hinter uns lassen, um unserem ersten größeren Ziel, die Schlucht der Ardèche möglichst nahe zu kommen. Da unsere Freunde, die Familie Garrelts auch ein Wohnmobil gemietet hatten und sie am ersten Tag bis Beaune kommen wollten, hatte ich gedacht, könnten wir dies evtl. auch schaffen. Wie sich später herausstellen sollte kamen wir allerdings nicht ganz so weit. Dieses Jahr hatten wir, neben einer Wynen Gastankflasche und einer BAS 60 Satanlage, uns auch einen 1000 Watt Wechselrichter zugelegt, was es Alex und Vanessa ermöglicht, sich während den langen Fahrten DVD’s anzusehen. Leider war der Sound über die Lautsprecher, auf Grund der Fahrgeräusche, nicht ausreichend und der PC hat natürlich nur einen Kopfhörerausgang. Also beschlossen wir später eine Weiche zu besorgen. Nach etwa zwei Stunden Fahrt wollten wir die Toilette benutzen. Kein Problem Wasserpumpe an und nichts! Wir bekamen keinen Druck auf unsere Leitung. Erst dachte ich, das wäre, weil ich das System nach unserer letzten Fahrt im Dezember vollständig gelehrt hatte und nun erst mal alle Leitungen geflutet werden müssten, aber dem war nicht so. Ich stellte die Pumpe ab und mir schwante böses, ich hatte offenbar das Sicherheitsventil am Boiler nicht wieder verriegelt, was sich auch bewahrheitete und wir somit durch diese Aktion auf 75% unserer vorher noch vollen Frischwassertanks abgesunken waren. Scheiß Technik! Nach einer weiteren Stunde Fahrt regte sich der erste Hunger. Unser Mittagsmahl bestand aus leckeren Burgern mit Pommes von Burgerking an dem Europaparkrasthof bei Rust. Eigentlich sollte der Halt nur kurz ausfallen, aber wir stellten fest, dass unser Wohnmobil Frischwasser verlor. Nachdem wir versucht hatten den Stopfen fester in den Ablass zu drücken, wurde der Verlust zwar geringer, aber es lief immer noch ein bindfadendicker Strahl heraus. Naja, dann mussten wir eben am Abend einen Platz such wo wir in Ruhe nach dem Problem schauen konnten und vor allen Dingen Frischwasser tanken konnten. Wie oben bereits erwähnt, wollten wir eigentlich bis Beaune kommen, aber es war bereits 18 Uhr und wir hatten nach über 500 Kilometern eigentlich die Nase von Fahren voll. Somit wurde beschlossen den Camping du Pasquier im Chemin de Thévenot in Dole anzufahren. Dieser Campingplatz ist sehr schön am Flusslauf gelegen, aber der Regen hat den Boden matschig gemacht und als wir einen Platz, wo wir uns hinstellen wollten, gefunden hatten, waren wir direkt in den Boden eingesunken. Nach mehreren verunglückten Versuchen das Wohnmobil aus dem Matsch zu fahren, kamen einige Camper und halfen uns durch Schieben hinaus. Wir bedankten uns bei ihnen und suchten uns einen Stellplatz mit festem Untergrund. Nachdem das Wohnmobil stand und Strom angeschlossen war, fuhr ich noch mit dem Fahrrad in die Stadt um Baguette zu kaufen. Für den nächsten Morgen haben wir Baguette und Pain au Chocolat an der Rezeption des Campingplatzes bestellt. Zu guter letzt wurde noch versucht die SAT-Antenne einzustellen, was aber nicht gelang. Ich vermute es lag an den Bäumen. Die Übernachtung kostete 10,50 € plus 5,80 € für die beiden
Kinder, sowie 2,80 € für Strom. Die aktuellen Tarife befinden sich auf der
Website des Campingplatzes. |