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Freitag 05.08.2005

Aachen nach Calais (12.443 km bis 12.803 km = 360 km)

 

Nach einem leckeren Frühstück ging es erst zum Entsorgen und Frischwasser auftanken. Da Vanessa leider starke Halsschmerzen hatte, fuhren wir noch mal in die Stadt um einen Arzt aufzusuchen. Hierbei kam uns unsere Navigation mit dem Medion PDA zugute, da man hier als POI (Points of interest) auch Ärzte finden kann. Die Parkplatzsuche war zwar nicht ganz so einfach, daher stellten wir uns vor eine Reihe von Garagen. Alex und ich blieben beim Wohnmobil um evtl. die Garageneinfahrt frei zu machen. Audrey und Vanessa gingen auf Arztsuche. Beim rückwärts auf den Bürgersteig fahren, habe ich mir noch den Schmutzfänger hinten links abgerissen. Na ja ein bisschen Verlust ist immer. Nach ca. 1,5 Stunden kamen Audrey und Vanessa wieder zurück. Sie waren auch bereits in einer Apotheke gewesen, denn die HNO-Ärztin hatte eine Angina diagnostiziert und Antibiotika verschrieben. Außerdem hatten sie Babymenus gekauft, damit Vanessa diese besser schlucken kann. Mittlerweile war es Mittag und high noon, also alles aufsitzen und los ging es. Nachdem wir die belgische Grenze hinter uns gelassen hatten mussten wir bald tanken, weil der Diesel hier doch deutlich billiger ist. Danach ging es ohne Pause weiter bis kurz vor Calais ein letzter Tankstopp anstand, denn die horrenden Preise in Großbritannien muss man ja nicht schon von Anfang an zahlen.

Gegen 16.00 Uhr kamen wir in Calais an und versuchten auf eine frühere Fähre zu kommen. Gebucht hatten wir bereits im Februar zum Super-Sonder-Tarif von 166,- € die Rückfahrkarte, allerdings für Samstag Morgen um 8.45 Uhr. Die Dame im Ticket Office sagte dann, dass wir auf die nächste Fähre könnten, allerdings würde die Umbuchung einige Hundert Euro kosten, oder wir können die Nachtfähre nehmen. Ich fragte gar nicht mehr nach weiteren Details, denn wir wollten ja eigentlich noch bis Milton Keynes fahren und hätten dann die Nacht bei meiner Schwiegermutter verbracht. Aber um 3 oder 4 Uhr in der Nacht wollten wir nicht ankommen. Also ging es auf zum Stellplatz an der Ausfahrt vom Hafen. Diesen Stellplatz hatten wir schon bei unserer letzten Reise mit dem Pkw gesehen und uns gesagt, wenn wir mal mit dem Womo in Calais sind würden wir hier übernachten. Der Stellplatz ist sehr schön gelegen, direkt an der Hafenmole und bietet eine Entsorgungsmöglichkeit, jedoch funktionierte der Frischwasseranschluss nicht. Wir waren aber noch gut versorgt. Am Abend machten wir einen Spaziergang in Richtung Stadt und fanden für den kommenden Morgen eine Bäckerei. Später gingen wir noch an den Strand und erlebten einen wunderbaren Sonnenuntergang.

                

Stellplatz am Hafen von Calais

 

                

  Sonnenuntergang am Strand vor dem Stellplatz